Mehr Qualität für Offensive

Dynamo Dresden
Akaki Gogia und Niklas Hauptmann wechseln zu Dynamo Dresden. // Fotos: SGD

Dynamo holt zwei gute alte Bekannte zurück.

Es brauchte einen großen Kampf und jede Menge Defensivarbeit, um beim FC Erzgebirge drei Punkte mit nach Dresden zu bringen. Doch während Dynamos Defensive letztendlich die Null hielt, offenbarten sich im Vorwärtsspiel allzu viele Defizite. Zwei „Neuverpflichtungen“ – kurz vor Transferschluss – sollen da jetzt Abhilfe schaffen.

Dabei handelt es sich um alte Bekannte: Akali Gogia und Niklas Hauptmann. Beide spielten schon einmal für die SGD, Hauptmann von 2015 bis 2018, Gogia in der Saison 2016/17.

„Akaki Gogia vereint mit seinen variablen Einsatzmöglichkeiten in der Offensive, seiner Beidfüßigkeit und seinen ausgeprägten Fähigkeiten im Dribbling E alle Komponenten, um uns weiter voranzubringen“, betont Dynamos Sportchef Ralf Becker.

Der in Köln geborene zentrale Mittelfeldspieler Niklas Hauptmann wechselte 2008 aus der Jugendabteilung des SC Borea Dresden in die „Nachwuchs Akademie“ der Sportgemeinschaft. Dort durchlief er bis zur U19-Mannschaft alle Stationen, ehe er ab 2015 zum Profikader der SGD gehörte. In seinen zwei Zweitligajahren absolvierte er bis zu seinem Wechsel zum 1. FC Köln im Sommer 2018 insgesamt 59 Pflichtspiele für Dynamo, in denen ihm zwei Treffer und vier Vorlagen gelangen. In seiner Debüt-Saison für die Kölner kam er unter dem damaligen Kölner Trainer Markus Anfang auf elf seiner zwölf Einsätze.

Unbestritten ist, dass mit den beiden „Neuen“ große Qualität in den Kader kommt, die den Aufstieg jetzt zu einer Pflichtaufgabe werden lässt. Vielleicht stehen die beiden beim Heimspiel am Sonnabend gegen Dortmunds „Zweiter“ schon im Kader.

Ekki’s Intermezzo: Erfolgreich statt besser

Dynamo hat das prestigeträchtige Sachsenderby trotz einer nicht vollends überzeugenden Leistung gewonnen. Aber überschwänglich sollten die Schwarzgelben nach dem 1:0-Sieg beim FC Erzgebirge Aue nicht sein. Da war viel Dusel auf Dresdner Seite im Spiel. Einstimmig erklärten die Auer Spieler und auch ihr Coach nach dem Match, dass sie wohl die bessere Mannschaft über die gesamte Spielzeit waren und der Dresdner Sieg alles andere als verdient sei. Aha! Das haben wir in der vergangenen Saison mehrfach für Dynamo-Spiele erlebt. Nochmal zur Erinnerung: Fußball ist ein Ergebnisspiel, da gibt‘s keine B-Note. Letztendlich zählt das, was auf der Anzeigetafel steht.

EKKI GARTEN

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