Grüne Promenade entlang Dresdens Marienstraße

Ansicht vom Wilsdruffer Tor an der Festung Dresden von 1770, Kupferstich von Georg Balthasar Probst Quelle: SLUB Dresden

Da, wo im 18. Jahrhundert noch Wasser im Festungsgraben Dresden umspülte, verläuft zwischen Postplatz und Margon-Hochhaus heute die Marienstraße. Diese soll ab 2018 zur Flanier- und Radfahrmeile umgewandelt werden. Der Siegerentwurf für diesen Westteil eines künftigen Promenadenringes um die Altstadt wurde am Mittwoch öffentlich vorgestellt.
Er stammt aus der Feder des Berliners Christian Loderer vom Landschaftsarchitekturbüro Plancontext. Der Plan sieht einen von Platanen gesäumten Grünstreifen vor, Fußwege durchlaufen die vom Postplatz bis zum Dr.-Külz-Ring reichende Wiesenfläche.
Wo die alte Stadtmauer entlanglief, soll künftig farblich abgesetzt im Boden erkennbar sein. Denn im barocken Dresden befanden sich an dieser Achse die Bastionen Saturn und Merkur. Nach Letzterem soll der Park mit dem bereits vorhandenen Spielplatz an der Gleisschleife heißen.
Selbst den historischen Festungsgraben könnte man sichtbar machen, meint Architekt Christian Loderer: „Ein Wassergraben ist möglich, er könnte auch nachträglich gebaut werden.“
Denn schon ohne diese, nicht neue Idee beläuft sich die Bausumme auf 2,3 Millionen Euro. Insgesamt stehen für den Ring 3,5 Millionen bereit. Seit 20 Jahren existieren Pläne zu eineem Grünzug vom Hasenberg vor der Brühlschen Terrasse über Rathaus- und Dippoldiswalder Platz bis zum Zwinger.

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