Umleitung wegen Flutschutz in Dresdens Zentrum

Flutschutz Dresden Probe
Probe für den Ernstfall - Flutschutzmauer am ICC Dresden // Foto: Una Giesecke/Archiv

Heute ist mit Verkehrseinschränkungen im Dresdner Zentrum zu rechnen. Bis 16 Uhr ist die Kreuzung Weißeritzstraße, Ostra-Ufer, Pieschener Allee  für den Autoverkehr gesperrt. Flutschutztore am Internationalen Kongresszentrum ICC und in Höhe des Heinz-Steyer-Stadions sind dort für die jährliche technische Wartung hochgezogen worden. Stadteinwärts führt die Umleitung über Magdeburger, Weißeritz-, Maxstraße, Ostra-Allee und Kleine Packhofstraße zur Devrientstraße; stadtauswärts umgekehrt. Das Ostragehege ist am 31. Juli ausschließlich über die Schlachthofstraße zu erreichen.
Der an diesem Sonntag geprobte Gefahrenfall tritt an der Weißeritzstraße ab einem Pegel von 6,10 Meter und am Ostra-Ufer bei sieben Meter ein. Der Test soll Panik oder Fehlern vorbeugen und ein routiniertes, besonnenes Handeln gewährleisten. Gleichzeitig kontrollieren heute Wartungsfirmen die Anlagen, führen kleinere Reparaturen aus und regeln Einstellungen nach.
Die etwa 20 Meter langen, zwei bis drei Meter hohen Hochwasserschutzmauern wiegen rund 20 Tonnen. Im Ruhezustand sind die stählernen Tore in geschlossenen Kammern aus Stahlbeton untergebracht. Im Ernstfall fahren Mitarbeiter des städtischen Regiebetriebes Zentrale Technische Dienstleistungen (ZTD) diese auf Laufschienen hinaus und in ein gegenüber gelegenes Widerlager hinein. Die Laufschienen befinden sich in einem Kanal unter der Straße. Die Abdeckplatten nimmt ein Lkw-Kran heraus. Fällt der Strom aus, werden die Tore per elektrischer Noteinspeisung oder manuell mechanisch geschlossen.

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