Millionen für die Marien-Promenade

Eva Jähnigen, Dresdens Umweltbürgermeisterin, zeigt die neuen Pläne für den Promenaden-Ring im Zentrum. (Foto: Thessa Wolf)
Eva Jähnigen, Dresdens Umweltbürgermeisterin, zeigt die neuen Pläne für den Promenaden-Ring im Zentrum. (Foto: Thessa Wolf)

Am westlichen Abschnitt des Dresdner Promenadenrings beginnen die Arbeiten, also auf den 340 Metern entlang der Marienstraße – zwischen Postplatz und Dippoldiswalder Platz.
Seit 2008 ist der Promenadenring im Planungsleitbild Innenstadt festgeschrieben. Vor drei Jahren wurde dazu ein Wettbewerb ausgelobt, 25 Büros konnten ihre Entwürfe abgeben. Der Sieger, das Landschaftsarchitekturbüro plancontext aus Berlin, hatte seine Ideen nach den Wünschen der Verwaltung noch etwas präzisiert. „Die Plätze bekommen zusätzliche Aufenthaltsqualität mit Wasser“, beschreibt es die Dresdner Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen. Am Dippoldiswalder Platz will man den Schalenbrunnen der Künstlerin Leoni Wirth wiederaufbauen. Dieser hatte früher auf der Prager Straße gestanden. Am anderen Ende des ersten Planungsabschnitts, am südlichen Postplatz, soll ein weiteres Wasserbecken entstehen. Dort ist auch geplant, die bisherigen Staudenbeete durch solche zu ersetzen, die gleichzeitig Sitzgelegenheiten sind. Für den westlichen Promenadenring sind 4,6 Millionen Euro eingeplant. Er ist jedoch von ursprünglich vorgesehenen 85 Metern Breite auf 40 Meter geschrumpft – die Stadt hatte einen Teil der Fläche an Investoren verkauft, die Wohnungen bauen. (DAWO)

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