Ein Bankräuber, der sich selbst stellt und ein Tankstellenüberfall – aus dem Polizeibericht

Das Blaulicht eines Streifenwagens blinkt. Foto: Jens Wolf/Archiv
Foto: Jens Wolf/Archiv

Bankräuber stellte sich selbst

Im Zusammenhang mit dem Banküberfall auf der Königsbrücker Straße Mitte Oktober 2018 hat sich der mutmaßliche Täter selbst bei der Polizei gestellt.

Der 49-jährige Deutsche meldete sich am Mittwoch auf dem Polizeirevier Dresden-Mitte. Im Gespräch mit den Beamten räumte er die Straftat ein. Der Mann wurde daraufhin festgenommen. Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln gegen den Mann aus Niedersachsen wegen räuberischer Erpressung.

Am 18. Oktober des vergangenen Jahres hatte ein Mann eine Bankfiliale an der Königsbrücker Straße betreten, Angestellte mit einer Spielzeugpistole bedroht und Bargeld gefordert. Anschließend flüchtete er mit mehreren tausend Euro. Verletzt wurde niemand.

Drei Jacken auf Shoppingmeile geklaut

Am Mittwoch steckte ein Mann in einem Bekleidungsgeschäft an der Waisenhausstraße drei Jacken im Gesamtwert von über 350 Euro in seinen Rucksack. Anschließend verließ er ohne zu zahlen das Geschäft. Ein Mitarbeiter (23) wollte ihn festhalten. Dabei wehrte sich der Ertappte und verletzte den 23-Jährigen leicht. Die hinzugerufenen Polizisten nahmen den Mann vorläufig fest. Es handelte sich um einen 20-jähriger Tunesier.

Radfahrer klaut Handtasche

Ein unbekannter Radfahrer hat gestern Abend einer Frau (53) auf der Reitbahnstraße die Handtasche gestohlen. Der Mann kam der 53-jährigen Fußgängerin entgegen und entriss ihr die Tasche. Darin befanden sich Dokumente und verschiedene Schlüssel. Die Frau blieb unverletzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen Raubes aufgenommen.

Tankstelle überfallen

Am Donnerstagabend betrat ein maskierter Mann eine Tankstelle an der Wiener Straße und bedrohte einen Angestellten (29) sowie einen Kunden (60) mit einer Pistole. In der Folge forderte er die Herausgabe von Bargeld. Daraufhin übergab der 29-Jährige mehrere hundert Euro. Mit dem Geld flüchtete der Täter in unbekannte Richtung.

Alarmierte Polizeibeamte leiteten sofort umfassende Fahndungsmaßnahmen ein, bei denen auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz kam. Der Täter konnte jedoch nicht mehr ausfindig gemacht werden. Die Kriminalpolizei hat zwischenzeitlich die Ermittlungen wegen räuberischer Erpressung übernommen.

Der Mann war etwa 180 cm groß und von schlanker Statur. Zur Tatzeit trug er dunkle Kleidung, eine Fellmütze sowie schwarze Turnschuhe mit auffällig weißen Streifen. Er sprach akzentfrei deutsch.

Die Polizei fragt: Wer kennt die beschriebene Person? Wer hat Wahrnehmungen im Zusammenhang mit der Straftat gemacht? Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen.

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