Ideen rund um Masken

Augenzwinkernde Maskenideen mit zahlreichen sächsischen Sprüchen gibt‘s bei ddv-lokal.de. // Foto: A. Braun

Die Läden öffnen wieder, das Leben kehrt auch in die Stadtbezirke zurück. Und das ThemaMasken spielt dabei eine spannende Rolle.

Die Leidenszeit für Kunden und Geschäftsleute ist endlich vorbei. Die Läden dürfen nach wochenlanger Schließung wieder öffnen; und so wird nun Stück für Stück das Leben in die Einkaufsstraßen auch abseits des Stadtzentrums zurückkehren. Das tägliche Gewusel auf dem Weißen Hirsch oder auch eine Standseilbahnfahrt abwärts, unten am Blauen Wunder hat schon wirklich gefehlt! Ein fast menschenleerer Körnerplatz oder kaum Begängnis am Weißen Hirsch – ein Anblick, der ungewohnt war… Und doch ist auch der aktuelle Blick ein bisschen anders als noch vor der Krise. Die Kunden sind zwar wieder da, aber der eine oder andere trägt eine Mund-Nasen-Maske – und wer in die Geschäfte will, muss derzeit ja in jedem Fall eine solche Maske tragen. Doch nicht nur die Kunden, auch die Geschäftsleute haben sich auf diese neue Situation in Corona-Zeiten eingestellt. Ideenreich, wie sich auf dem Weißen Hirsch und auch am Körnerplatz zeigt.

Mit Design-Masken Künstler unterstützen

Cornelia Donath zum Beispiel verkauft nicht „einfach nur“ Masken, sondern sie verkauft ganz besondere und das auch noch für einen ganz besonderen Zweck. Die Schneidermeisterin, die in ihrem Geschäft am Weißen Hirsch seit über 20 Jahren Kleider nach Maß fertigt, hat in den vergangenen Wochen auch in Sachen Masken individuelle Einzelstücke geschneidert. „Design-Masken, die Unikate sind, genau wie eine Live-Kulturveranstaltung“, vergleicht sie. Und weil derzeit ja bekanntlich keine Kulturveranstaltungen erlaubt sind, unterstützt Cornelia Donath aus den Einnahmen der Masken Künstler aus der Region. Drei Euro pro Maske spendet sie; „die ersten 100 Euro gingen so an die bekannte Violinenmusikerin Katrin Wettin“. Die besonderen Masken gibt es nach wie vor. Aber natürlich freut sich Cornelia Donath, nun endlich wieder für ihre Kundinnen da sein zu können: maßgeschneiderte Brautkleider, Ballkleider, Overalls, Sommerkleider oder auch Hosenanzüge. Problemfiguren gibt es nicht, sagt sie und verweist auf ihren Slogan „Maßgeschneidertes für Unangepasste“.

Weil Masken fehlten, kurzerhand an die Nähmaschine gesetzt

Das Thema Masken spielte natürlich auch in der Änderungsschneiderei von Silke Uhlmann in den vergangenen Wochen eine große Rolle. Denn auch sie durfte ihr Geschäft nicht öffnen, ihre Änderungsaufträge für Damen- und Herrenbekleidung, Kinder- und Festkleidung mussten liegenbleiben. Aber schnell wurde deutlich, dass überall Masken fehlten. Was lag also näher, sagt Silke Uhlmann, als sich an die Nähmaschine zu setzen und Gesichtsmasken herzustellen. Schritt für Schritt kehrt aber wieder ein wenig Normalität zurück, freut sie sich – und so sind die ersten Änderungsaufträge für Gardinen oder auch neue Kissenbezüge schon erledigt. Und wer in den vergangenen Wochen des nicht ganz freiwilligen Zuhausebleibens das Nähen oder Stricken als Ausgleich für sich entdeckt hat, auch der ist bei Silke Uhlmann richtig, denn neben Kurzwaren hat sie auch Wolle im Angebot.

Gesichtsmasken als Dankeschön an Kunden

Sicher ist für viele nun auch die Zeit, sich bei Freunden oder Familie für die Unterstützung in den vergangenen Wochen zu bedanken. Passende kleine Geschenke dafür, sind bei Fürst Romantik & Nostalgie am Körnerplatz zu finden. Und ab einem Einkauf von fünf Euro gibt’s – solange der Vorrat reicht – sogar eine Gesichtsmaske gratis dazu. Ebenfalls als Dankeschön, so Andrea Fürst.

JENS FRITZSCHE

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