Städtisches Klinikum Dresden erhält Schutzmasken-Spende aus China

Symbolfoto: Pixabay

Die chinesische Stadt Jinan spendet 5.000 Schutzmasken für das Städtische Klinikum Dresden. Damit kommen die Masken dort an, wo der Bedarf aktuell am größten ist. Die Einmal-Masken aus Jinan sind hygienisch verpackt und einfach zu handhaben – ideal für den Einsatz in Kliniken. „Diese Spende ist ein besonderes Zeichen internationaler Zusammenarbeit“, sagte Gesundheitsbürgermeisterin Dr. Kristin Klaudia Kaufmann bei der Übergabe der Schutzmasken am Freitag, 19. Juni 2020. „Seit vielen Jahren sind Dresden und Jinan freundschaftlich miteinander verbunden. Die weltweite Corona-Pandemie lässt unsere Städte noch enger zusammenrücken. Ich danke dem Kontaktbüro Jinan-Dresden und unseren chinesischen Partnern sehr herzlich für ihre Unterstützung“, hob Kaufmann hervor.

Eingefädelt hat die Spende Bernd Matthes, Leiter des deutsch-chinesischen Kontaktbüros Jinan-Dresden. „Es ist seit jeher unser Anliegen, gemeinsame Probleme partnerschaftlich zu lösen. Dresden braucht Masken und Jinan kann sie liefern. Als Kontaktbüro sehen wir unsere Aufgabe darin, Angebot und Nachfrage zusammenzubringen“, erklärte Matthes bei der Spendenübergabe vor dem Dresdner Rathaus.

Jinan ist die Hauptstadt der Provinz Shandong im Osten der Volksrepublik China. In der Stadt leben rund zehn Millionen Menschen. Die Provinz Shandong ist die wirtschaftlich gesehen drittstärkste Provinz in China. Sowohl in Dresden als auch in Jinan gibt seit 2013 ein Kontaktbüro. Ihr gemeinsames Ziel besteht darin, die Wirtschaftsbeziehungen zu vertiefen und neue Kontakte in strategischen Zukunftsfeldern aufzubauen. So liegt ein besonderer Schwerpunkt auf Schienenverkehr und Industrie 4.0. Das Kontaktbüro Dresden-Jinan hat seinen Sitz im Technopark Nord in Klotzsche.

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