Stadt investiert in den Erhalt von Kita-Plätzen

Spielzeug liegt in einer Kindertagesstätte auf dem Boden. Foto: Monika Skolimowska/Archiv
Symbolfoto: Monika Skolimowska/Archiv

Dresden investiert in den Jahren 2021 und 2022 insgesamt rund 9,2 Millionen Euro in Sanierungs- und Umbaumaßnahmen in Dresdner Kitas. Hierzu gehören beispielsweise Baumaßnahmen an der Kita „Kinderhaus Tausendfuß“ in der Ockerwitzer Straße 19 a in Dresden-Cotta, die am Montag beginnen.

Das Jugendsozialwerk Nordhausen e. V.  betreibt die Kita und betreut dort auch Kinder mit schweren Mehrfachbehinderungen. Nun erhält die Kita einen Personenaufzug, wodurch das bestehende heilpädagogische Angebot der Kita dauerhaft gesichert und bedarfsgerecht ausgebaut werden kann. Derzeit ist die Betreuung der Kinder mit Behinderungen aufgrund der baulichen Voraussetzungen nur mit hohem Aufwand für das Kitapersonal möglich.

Im Rahmen der Baumaßnahmen sanieren und sichern Fachleute die komplette Außenanlage. Sie grenzen die Spielflächen und Zufahrtswege klar voneinander ab und erneuern die Grundleitungen. Insgesamt 1,48 Millionen Euro investiert die Landeshauptstadt Dresden in den Umbau der Kita Ockerwitzer Straße 19 a. Rund 1,25 Millionen Euro fließen davon aus Fördergeldern des Bundes.

Die Fördergelder stammen aus dem Bundessondervermögen „Kinderbetreuungsfinanzierung 2020 – 2021″, aus dem die Landeshauptstadt Dresden insgesamt 8,03 Millionen Euro für Sanierung und Umbau an Kitas erhält. Die Finanzmittel zahlt der Freistaat Sachsen auf der Grundlage der Förderrichtlinie Kinderbetreuungsfinanzierung Bund (FöriKiB) aus.

„Mit Hilfe der Fördergelder werden wir bis 2022 an insgesamt elf Dresdner Kitas Sanierungs- und Umbaumaßnahmen vornehmen sowie Erweiterungsbauten realisieren. Insgesamt 9,2 Millionen Euro wird die Stadt in den kommende zwei Jahren für diese Baumaßnahmen investieren.“, so Bildungsbürgermeister Jan Donhauser.  

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