Führerscheintausch – Endspurt verursacht Wartezeiten

Fahrerlaubnisbehörde bittet um Geduld
In Deutschland müssen rund 42 Millionen Führerscheine umgetauscht werden. // Foto: Pixabay

Führerscheinstelle bittet um Geduld – Bearbeitung dauert etwa zehn Wochen – Polizei ist sensibilisiert

Am Mittwoch, 19. Januar 2022, endet die erste Frist für den Umtausch von Papier- in Kartenführerscheine. Sie betrifft die Jahrgänge 1953 bis 1958. Die Dresdner Fahrerlaubnisbehörde arbeitet mit Hochdruck an der Bearbeitung der vielen Anträge. Im Jahr 2021 gingen schätzungsweise vier- bis fünfmal mehr Umtauschanträge ein, als jeweils in den vergangenen drei Jahren zuvor.
Um die Anträge möglichst schnell bearbeiten zu können, versenden die Mitarbeiter der Führerscheinstelle derzeit keine individuellen Eingangsbestätigungen. Antragsteller können grundsätzlich davon ausgehen, dass Ihre Unterlagen in der Behörde eingegangen sind und bearbeitet werden. Die Antragsbearbeitung erfolgt generell der Reihe nach. Die Führerscheine von Fahrerinnen und Fahrern, deren Umtauschfrist bereits kommenden Monat endet, werden jedoch vorrangig getauscht. Die Bearbeitungszeit für den Umtausch beträgt aktuell zehn Wochen. Bürgerinnen und Bürger erhalten sofort Post, wenn der Vorgang abgeschlossen ist. Die Polizei ist bundesweit hinsichtlich der Problematik der möglichen verlängerten Bearbeitungszeit sensibilisiert.

Bis 2033 müssen alle vor dem 19. Januar 2013 ausgestellten Führerscheine in einheitliche EU-Kartenführerscheine umgetauscht werden. Die Führerscheinstelle kann die Anträge der Jahrgänge ab 1959 frühestens ab dem zweiten Quartal bearbeiten. Für die lange Wartezeit bitte die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um Verständnis und Geduld.

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