So können Sie Flüchtlingen aus der Ukraine helfen

So können Sie Flüchtlingen aus der Ukraine helfen
Am vergangenen Sonntag versammelten sich Tausende Dresdner, um für Solidarität mit der Ukraine zu demonstrieren. // Foto: privat

Viele Dresdnerinnen und Dresdner wollen den Menschen in der Ukraine helfen. Mehrere Einrichtungen haben Spendenaktionen gestartet. Wie Sie außerdem helfen können:

Eine Spendenaktion wird vom Freundeskreis Herbert-Wehner-Bildungswerk e. V. und dem Fanprojekt Dresden koordiniert. Benötigt werden beispielsweise Schlafsäcke, Isomatten, Taschenlampen, Schutzwesten, Hygieneartikel, Verbandsmaterial, Verbandskästen, Desinfektionsmittel und weitere medizinische Verbrauchsstoffe (Handschuhe, Nahtmaterial, usw.). Die Sachspenden können im Herbert-Wehner-Bildungswerk an der Devrientstr. 7 von Montag bis Freitag 8-16 Uhr oder in der BallsportArena abgegeben werden. Es gibt außerdem einen zentralen Abgabezeitraum im Fanprojekt. Die Sachen können am Mittwoch, den 02.03., von 12 bis 22 Uhr im Fanprojekt auf der Löbtauer Straße 17, 01067 Dresden abgegeben werden. Auch der Versand auf dem Postweg ist möglich.

Von Radeberg bricht am Mittwochabend, 2. März 2022 ein Hilfstransport in die Ukraine auf. Kleiderspenden werden hier nicht mehr benötigt. Gebraucht werden vor allem Hygiene- und Verbandsmittel. Spenden können am Dienstag bis 18 Uhr und am Mittwochvormittag im Testzentrum auf der Dresdner Straße 34 in Radeberg abgegeben werden.

Die Kleiderkammer des Kaleb Zentrums an der Bautzner Straße sammelt vor allem Schlafsäcke für Erwachsene, Jugendliche und Kinder. Die Aktion läuft bis Donnerstag, den 3. März. Anschließend werden die Schlafsäcke und andere Sachspenden an die polnisch-ukrainische Grenze gebracht.

PLATTFORM Dresden e.V. hat zusammen mit der ukrainischen griechisch-katholischen Personalpfarrei St. Michael die Initiative „Ukrainisches Kooperationscenter Dresden“ gegründet. Diese will die hohe Hilfsbereitschaft in und um Dresden organisieren.

Der Dresdner Verein Arche NoVa ruft ebenfalls zu Spenden für die Ukraine auf. Arche NoVa ist seit 2016 in der Krisenregion im Osten der Ukraine mit Hilfsprojekten aktiv. Die Kooperation mit langjährigen Partnerorganisationen ist eine starke Basis für die jetzt so wichtige Nothilfe. Unter diesem Link können Sie direkt spenden: arche-nova.org/spenden.

Die AWO Sachsen bittet ebenfalls um Spenden. „Den Menschen in der Ukraine gilt unsere vollste Solidarität“ sagt dazu die stellvertretende Landesvorsitzende der AWO Sachsen Simone Lang: „Eine Spende an AWO International ist eine sehr gute Möglichkeit, unmittelbar zu helfen. Weitere Hilfsangebote, z.B.  bereits angekommene Menschen mit Wohnraum zu versorgen, Sachspenden und andere Angebote der Unterstützung, werden gerade intensiv koordiniert und entsprechende Netzwerke aufgebaut. Dazu halten wir Sie kontinuierlich auf dem Laufenden.“ Das Spendenkonto finden Sie unter: awo-sachsen.de/ukraine.

Auch die Diakonie Sachsen sammelt zusammen mit der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Spenden. Hier geht’s zum Spendenkonto.

Eine weitere Spendenaktion organisiert das DRK. Das Bargeldhilfeprojekt, das bereits seit 2017 läuft, wurde zuletzt von der Region Donezk auch auf die Region Luhansk ausgeweitet. Dabei werden 1.300 Menschen erreicht, vor allem alleinstehende Mütter und Väter, kinderreiche Familien, Menschen mit besonderen Bedürfnissen und Senioren. Mehr Informationen sowie den Link zum Spendenkonto finden Sie unter: drk.de/ukraine_ueberlebensichern

Auch die Caritas hat eine Spendenaktion gestartet. Hier geht es zur Spendenaktion: caritas-dresden.de/ukraine-caritas

Unterkunft für Flüchtlinge

Neben Sach- und Geldspenden werden auch Übernachtungsplätze für Menschen aus der Ukraine benötigt. Wenn Sie einen Schlafplatz bereitstellen können, können Sie sich unter elinor.network/gastfreundschaft-ukraine/ melden.

Dresden will ukrainische Flüchtlinge aufnehmen

Die Stadt Dresden will unterdessen alles daran setzen, ukrainische Flüchtlinge die nach Deutschland kommen, bestmöglich und unverzüglich unterzubringen. Das hat Oberbürgermeister Dirk Hilbert angekündigt. Die Vorbereitungen dazu laufen bereits. So sind entsprechende Vorbereitungen in einer Taskforce für ein Notfallszenario im Gang, um im Falle von Fluchtbewegungen Notunterkünfte bereitstellen zu können und sozialen Beistand für Flüchtende zu leisten.

Täglich laufen die Abstimmungen dazu in der Gruppe, die sich zusammensetzt aus den Bereichen Integration, Bürgeranliegen, Europäische und Internationale Angelegenheiten, Ordnung und Sicherheit, Ausländerbehörde, Immobilienverwaltung, Soziales, Ehrenamt und externen Partnern, wie das Diakonische Werk. Aktuelle Schwerpunkte sind Unterkünfte, die in den nächsten Tagen benötigt werden könnten und die Bündelung von Hilfsangeboten aus der Bevölkerung. Die Gruppe ist in enger Abstimmung mit der Dresdner Community der Menschen aus der Ukraine. Oberbürgermeister Dirk Hilbert trifft sich noch diese Woche mit Vertretern der Initiative Ukrainisches Kooperationszentrum Dresden, um weitere gemeinsame Schritte abzustimmen.  
Auf der Internetseite der Stadt sind erste Informationen, FAQ´s und Links zum Thema online unter dresden.de/ukraine-hilfe. Für Angebote und Fragen wurde eine E-Mail eingerichtet: ukraine-hilfe@dresden.de

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