Der nächste Sieg ist fällig

Der nächste Sieg ist fällig
Im bereits zwölften Jahr in Folge setzt die SG Dynamo Dresden ein klares Zeichen gegen Rassismus. Im Rahmen des Drittliga-Heimspiels gegen den 1. FC Saarbrücken am Samstag laufen die Schwarz-Gelben im Sondertrikot mit dem Slogan „LOVE DYNAMO – HATE RACISM“ auf der Brust auf. | Foto: SGD

Nach zähem Remis in Essen ist im Heimspiel ein Dreier fest geplant.

Am Samstag will Dynamo gegen den 1. FC Saarbrücken endlich wieder einen vollen Erfolg feiern: Seit sieben Partien sind die Dresdner nun ohne Niederlage. Gegen Rot- Weiss Essen kam Dresden im letzten Match nicht über ein Remis hinaus (1:1). Saarbrücken siegte im letzten Spiel gegen den FSV Zwickau mit 3:2 und liegt mit 20 Punkten im Mittelfeld der Tabelle.

Wer Dynamo als Gegner hat, kann sich auf eine harte Partie einstellen. Schon 26 Gelbe Karten kassierten die Schwarzgelben in dieser Saison. Die Gastgeber sind im Fahrwasser und holten aus den jüngsten fünf Matches neun Punkte.

Die Defensive des 1. FC Saarbrücken (zehn Gegentreffer) gehört zum Besten, was die 3. Liga zu bieten hat. Die passable Form des Gasts belegen sieben Zähler aus den letzten fünf Begegnungen.

Im Tableau trennt die beiden Teams lediglich ein Zähler. Saarbrücken weist bisher insgesamt fünf Erfolge, fünf Unentschieden sowie zwei Pleiten vor. Dreimal ging Dynamo Dresden bislang leer aus. Hingegen wurde sechsmal aus den Begegnungen der Saison der maximale Ertrag mitgenommen. Hinzu kommen drei Punkteteilungen.

Ekki’s Intermezzo: Konstant inkonstant

Dynamo ist in Essen mit einem blauen Auge davongekommen. Mit dem 1:1 in der Schlussminute rettete man noch einen Punkt, ist jetzt seit sieben Spielen ungeschlagen. Die Punkteausbeute liest sich sehr ordentlich. Doch die nackten Zahlen allein können und werden nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Dynamos konstant inkonstant waren. Zu oft zeigten die Mannen von Trainer Markus Anfang zu unterschiedliche Halbzeiten.

Auch am vergangenen Wochenende kamen sie gar nicht gut in die Partie, waren erst im zweiten Durchgang (dann auch in Überzahl) präsenter. Das Team habe viele Fehler gemacht, sei nicht ins eigene Spiel gekommen, hatte der Coach feststellen müssen, was ihn nach dem 3:2-Sieg gegen Osnabrück, als es eine starke zweite Halbzeit gab, arg gewundert hatte. Das muss sich schnellstmöglich ändern, wenn der Aufstiegszug nicht ohne Dynamo losfahren soll. Mit Saarbrücken, Waldhof Mannheim, SC Freiburg II und Wehen Wiesbaden stehen alle kommenden Gegner unter den ersten Acht in der Tabelle. Es sind vielleicht nicht die Wochen der Wahrheit, aber zumindest die Wochen der großen Erkenntnisse.

EKKI GARTEN

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