Frenzels fabelhafte Fabergé-Ei-Kunst

Apfelblüten-Ei von Olaf Frenzel Foto: SKD

Zu den schönsten Gelegenheiten, sich kreativ zu betätigen, gehört das Osterfest. Eier bemalen kann jeder, sei es mit Farbe, Stift oder Feder. Wer Anregungen braucht oder sich auf das Fest einstimmen will, ist im Museum für Sächsische Volkskunst seit gestern an der richtigen Adresse.
Im österlich herausgeputzten Jägerhof zeigen Laienkünstler bis zum 28. März traditionelle Techniken und neueste, teils hochvirtuose, teils verblüffend einfache Verzierungen. Diese werden vorgeführt und für kleines Geld auf Wunsch verkauft. Ein Wochenendprogramm umrahmt die Sonderschau mit Lesungen, Musik und Vorträgen.

Hellgrünes Gewölbe

Die Begleitausstellung „Olaf Frenzels hellgrünes Gewölbe“ treibt die Kunst am Ei auf die Spitze. Der gelernte Ingenieur tritt den Beweis an, dass man mit geschickten Händen, raffinierten Techniken und reichlich Ehrgeiz kunstvolle Eier in der Art des sagenumwobenen Pariser Goldschmieds Carl Peter Fabergé herstellen kann.
Verblüffend ähnlich
Nicht nur der Lieferant des Zarenhofs in St. Petersburg dient ihm als Vorbild, auch die Pretiosen aus dem Grünen Gewölbe in Dresden fertigt er aus echten Naturalien und geschickt veredelten Metallen verblüffend ähnlich nach. Seine Kristall- und Emailschalen, Muschelkredenzen, Nautilus- und Schiffspokale sind nun im Jägerhof zu sehen. (ug)

bis 3. April im Jägerhof, Köpckestr. 1, täglich außer 14. und 21. März von 10 bis 18 Uhr

Sa., 19. März, 11 Uhr: Frühlingskonzert mit dem Radebeuler Kammerchor; 15 Uhr: Lieder und Geschichten aus dem Erzgebirge „Ball werd Frühgar sei“ mit dem Erzgebirgszweigverein Dresden
So., 20. März, 11 Uhr: Hausmusik und Texte zum Frühlingsanfang und Palmarum „Der Schmetterling ist in die Rose verliebt“ mit dem „Zentrum der menschlichen Stimme“ und Reinhart Gröschel; 15 Uhr: Frühlingskonzert mit den Dresdner Blechbläsern ad libitum und Rezitationen mit Ulrich Kelm
Gründonnerstag, 11 Uhr: „Märchen zum Licht“ mit Frank-Ole Haake; 15 Uhr: „Der fleißige Osterhase“ – Vortrag der Volkskundlerin Heidrun Wozel Karfreitag, 15 Uhr: „Leiden Christi“ – Das mechanische Figurentheater aus der Oberlausitz um 1830, Kunstgespräch mit Igor Jenzen
Sa., 26. März, 11 Uhr: Puppenspiel mit Madame Rosa „Die Muse und die Kunst“; 16 Uhr: Frühlingskonzert mit Il passatempo
Ostersonntag,27. März, 15 Uhr: Frühlingsliedersingen für Jedermann, begleitet von Elke Birninger und Horst Berger an der Zither
Ostermontag, 16 Uhr: Frühlingslieder, gesungen vom Männerchor Striesen

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