Kulturschaffende solidarisieren sich mit Dresdens Oberbürgermeister

Der Erste Bürgermeister von Dresden, Dirk Hilbert (FDP). Foto: Arno Burgi/Archiv

Folgende gemeinsame Erklärung gaben Dresdner Kultureinrichtungen heute zur Hetze gegen Oberbürgermeister Dirk Hilbert bekannt: »In den Drohungen und in der Hetze gegen den OB Hilbert bricht sich eine Entwicklung Bahn, der wir entgegentreten müssen. In der Geschichte unseres Landes gab es immer wieder Zeiten, in denen das Gemeinwohl durch engstirnig bornierte Hassredner und Demagogen in Gefahr geriet.

Geschieht es heute, in einer funktionierenden Demokratie, muss uns klar sein, dass wir uns deutlich zu den Werten bekennen müssen, die ein gesundes Gemeinwesen am Leben erhalten: Achtung vor dem Anderen, Handeln im Geiste unserer Verfassung, Verteidigung des Guten.

Hass und Verachtung fällt auf die zurück, die eben diese Saat ausstreuen. Sie entlarven sich so als Gefährder unserer demokratischen Gesellschaftsordnung. Wir solidarisieren uns mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert.«

Die Unterzeichner: IntendantInnen und Kulturschaffende in Dresden

Frauke Roth, Dresdner Philharmonie

Roderich Kreile, Dresdner Kreuzchor

Felicitas Loewe, tjg. theater junge generation

Jürgen Reitzler, Staatsschauspiel Dresden

Wolfgang Schaller, Staatsoperette Dresden

Wolfgang Rothe, Staatsoper Dresden

Jan Vogler und Christian Eckhardt, Dresdner Musikfestspiele

Dieter Jaenicke, Hellerau, Europäisches Zentrum der Künste Dresden

Judith Schinker, Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden

Kati Kasper, Heinrich-Schütz-Konservatorium Dresden

Manfred Breschke und Thomas Schuch, Dresdner Kabarett Breschke & Schuch

Detlef Rothe, Theaterkahn Dresdner Brettl

Andreas Nattermann, Societaetstheater

Ralf Herzog, Mimenbühne

Frank Eckhardt, riesa efau

Rolf Hoppe, Hoftheater Dresden

 

1 Kommentar

  1. Hassrufe finde ich auch primitiv, egal von von „Linken“ oder „Rechten“ oder auch von organisierten V- Leuten. Auch finde ich das Projekt an der Stelle für unpassend! ich kann mir gut vorstellen, daß dank dieses “ Kunstprojekts “ nun eher noch weniger Touristen in die Stadt kommen. Ja das die Kulturschaffenden dafür sind will ich gerne glauben und mag auch von vielen Unterzeichnern ehrlich gemeint sein , aber auch die Abhängigkeit vom finanziellen Tropf der Stadt und des Freistaates “ WES BROT ICH ESS , DES LIED ICH SING“…… wird eine große Rolle spielen.

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