Ausbildungsmarkt auf Erholungskurs

Das Logo der Industrie- und Handelskammer ist zu sehen. Foto: Hendrik Schmidt/Archiv

IHK Dresden verzeichnet eine Steigerung der eingetragenen Ausbildungsverhältnisse. Nach einem corona-bedingt deutlichen Rückgang der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge 2020, erholt sich der Ausbildungsmarkt so langsam.

Zum Stichtag 30. September konnten die Schwelle von 4.000 neuen betrieblichen Ausbildungsplätzen wieder knapp überschritten werden (exakt 4.013). Nach 3.795 Ausbildungsverhältnissen im letzten Jahr ist dies ein Plus von 5,7 Prozent.

Zusammen mit den staatlich geförderten Ausbildungen benachteiligter Jugendlicher sowie den betrieblichen und überbetrieblichen Umschulungen starten somit aktuell 4.443 junge Menschen eine Berufsausbildung in IHK-Betrieben. U.a. in den Landkreisen Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Meißen, Bautzen, Görlitz sowie der Landeshauptstadt Dresden.

Dr. Detlef Hamann, Hauptgeschäftsführer der IHK Dresden, zieht ein positives Zwischenfazit: „Dass es trotz weiterhin starker Corona-Einschränkungen nun wieder gelungen ist, eine Trendwende herbeizuführen ist überaus erfreulich. Nicht nur das duale Ausbildungssystem bietet vielen jungen Menschen der Region eine langfristige und verlässliche Perspektive, sie sichert auch die personelle Zukunft unserer Mitgliedsunternehmen. Ich freue mich daher auch, dass die Zuwächse der neu eingetragenen Ausbildungsverhältnisse nicht nur in Dresden, sondern über alle Landkreise gleichermaßen zu verzeichnen sind. Ein uneingeschränkter Dank gebührt in dem Kontext allen Personalverantwortlichen, Ausbilderinnen und Ausbildern, die Engagement und Ressourcen in die Gewinnung neuer Auszubildenden stecken und als bemerkenswerte Gemeinschaftsleistung die Trendwende erreicht haben. Dazu haben insbesondere die Branchen Metall- und Elektrotechnik, sowie der Handel und das Gastgewerbe beigetragen, in denen besonders starke Zuwächse von bis zu 9 Prozent erreicht werden konnten.“

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